Feministische Erwachsenenbildung

(Anti-)Feministische Perspektiven in der Praxis der Erwachsenenbildung

Anlässlich der Kampagne „DNAustria“ des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung zur Stärkung des Vertrauens in Wissenschaft und Demokratie, möchte sich das Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb) mit dem vielschichtigen Themenkomplex der (globalen) Feminismen und den damit verbundenen antifeministischen Gegenströmungen auseinandersetzen.

Daraufhin hat das bifeb eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Titel “(Anti-)Feministische Perspektiven in der Praxis der Erwachsenenbildung” entwickelt/geplant.

Möglichst vielfältige und unterschiedliche Veranstaltungsformate sollen sich feministischen Fragestellungen widmen und damit eine demokratische Gesellschaft aus einer intersektionalen Perspektive fördern und stärken.

Das bifeb als Kompetenzzentrum und Ort der Professionalisierung der Erwachsenenbildung möchte die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen feministischen Perspektiven und gesellschaftlichen Ungleichheitsstrukturen ermöglichen und am bifeb allen Interessierten, insbesondere Akteur/innen und Multiplikator/innen der professionellen Erwachsenenbildung, - veranstaltungsübergreifend - Reflexionsräume bieten.

Jede Veranstaltung der Fortbildungsreihe widmet sich einem spezifischen Aspekt von (Anti)Feminismen, mit dem Ziel, ein tieferes Verständnis für die Begriffe, Zusammenhänge und (anti-)feministischen Diskurse zu fördern.

Wir freuen uns über die Mitarbeit zahlreicher Expertinnen in der Reihe Feministische Erwachsenenbildung: „(Anti-)Feministische Perspektiven in der Praxis der Erwachsenenbildung”. Als Teilnehmende finden Sie in den nächsten Wochen Veranstaltungen aus folgenden Bereichen:

  • (Anti-)Feminismus - Gleichberechtigung oder strukturelle Ungleichheit?
  • Digitaler (Anti)Feminismus
  • (F)Empowerment & Gender Toolbox
  • Feminismus und politische Bildung


Als bifeb ist es uns wichtig, einen Beitrag zur Professionalisierung der Erwachsenenbildung zu leisten und dass die Teilnehmenden durch den Austausch und das Aufzeigen und Ausprobieren praktischer Handlungsmöglichkeiten sowohl in ihrer eigenen feministischen als auch in ihrer erwachsenenbildnerischen Haltung gestärkt werden. Der Anspruch der Veranstaltungen ist daher nicht nur die Vermittlung von Fachwissen zur Einordnung von (Anti-)Feminismen, sondern auch das Angebot von Räumen für persönliche Empowerment Prozesse und die Möglichkeit zur Vernetzung.

CC BY Verena Springer und Almut Röder

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