bundesinstitut für erwachsenenbildung (bifeb)

Quellen bundesstaatlicher Volksbildung im bifeb

Die aktuelle Ausgabe der "Spurensuche" dreht sich um das Thema „Historiografie und Erwachsenenbildung. Zugänge, Aufgaben und Herausforderungen“. Christian Kloyber beschäftigt sich in seinem Beitrag mit Quellen bundesstaatlicher Volksbildung.


Im Archiv des Bundesinstituts für Erwachsenenbildung, das der Fachbibliothek des Instituts zugehört, finden sich Quellen und Verweise auf Programm und Ziele der bundesstaatlich organisierten Volksbildung, die vor allem zwei historisch besonders interessante Zeitabschnitte der österreichischen Bildungspolitik in der ersten Republik bis 1938 und nach dem Zweiten Weltkrieg bis nach dem Staatsvertrag von 1955 abbilden.

INHALTSVERZEICHNIS:

  • Horst Dräger, Die soziale Frage und die Bedeutung der Erwachsenenbildung in den Konzepten bürgerlicher Sozialreformer des 19. Jahrhunderts, S. 4–16.

  • Susanne Barth, Der »Erfolg der Veranstaltung liegt natürlich stets in der richtigen Wahl der Redner und der Themata« Das Verhältnis von Bildungsinteressen und institutioneller Programmplanung am Beispiel von kaufmännischen Bildungsvereinen und dem Deutschen Vortrags-Verband im 19. Jahrhundert, S. 17–28.

  • Jelena Büchner, »You don’t have to know the answers. The answers come from the people …« Das Leben und Wirken des US-amerikanischen Erwachsenenbildners Myles Horton, S. 29–40.

  • Christian Kloyber, Quellen bundesstaatlicher Volksbildung im Bundesinstitut für Erwachsenenbildung, S. 41–51.

  • Christian H. Stifter/Robert Streibel, Nationalsozialismus und Volkshochschulen in Wien. Einblick in ein laufendes Recherche- und Forschungsprojekt zu den Opfern, S. 52–65.

  • Barbara Degen, Auf der Suche nach einem demokratischen Neuanfang – das „Seminar für Politik“ in Frankfurt am Main, S. 66–76.

  • Malte Ebner von Eschenbach/Jörg Dinkelaker, Arbeitspläne als Quellen der Geschichte der Volkshochschulen in der Weimarer Republik, S. 77–89.

  • Melanie Helmig/Stephanie Freide, Volkshochschulprogramme als Archivgut. Zugänge und Nutzungsmöglichkeiten aus forschungs- und infrastruktureller Perspektive, S. 90–99.

  • Thomas Jung, Über Bilder und Bildgeschichte. Herausforderungen digitaler Bildquellen bei der Forschung zur Geschichte der Erwachsenenbildung, S. 100–114.

  • Philipp Assinger, Lernen und Bildung Erwachsener im Kontext europäischer Gemeinschaftspolitik, S. 115–125.

  • Christian H. Stifter, Zwischen Nomos und Topos. Archivwesen und Archivpolitik im Spannungsfeld von Datenschutz und Digitalisierung, S. 126–139.

  • Thomas Benesch, Franz Wilhelm Palm – ein Volksprofessor des Wiener Volksbildungsvereins, S. 140–144.

  • Ludo Moritz Hartmann, Programm für die (im Volksbildungsvereine abzuhaltenden) historischen Curse. [Original undatiert, ca. 1890/91], S. 146–148.

  • Die „Weltgeschichte in gemeinverständlicher Darstellung“. Plan und Zweck. Vorwort des Herausgebers Ludo Moritz Hartmann. [Original 1921], S. 149–152.

  • Kurt Gerhard Fischer, Der Historiker in der Erwachsenenbildung. [Original 1962], S. 153–161.


Spurensuche aktuell „Historiografie und Erwachsenenbildung. Zugänge, Aufgaben und Herausforderungen“
28. Jg., 2019
179 Seiten, illustriert
ISBN: 978-3-902167-21-7

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