Leitlinien für die Erwachsenenbildung in der Migrationsgesellschaft

Der Anstoß für die Erarbeitung der „Leitlinien für die Erwachsenenbildung in der Migrationsgesellschaft“ entstand im Rahmen des Projektes mig2eb (Angehörige der 2. Generation von Migrant_innen als Fachkräfte in der Erwachsenenbildung), gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Frauen. Die Grundannahme ist, dass Fragen der Migration, Heterogenität und sozialen Inklusion aktiv, strukturiert, gemeinsam und wissensbasiert bearbeitet werden müssen und als Entwicklungsprozess aller in der Erwachsenenbildung Tätigen, der Organisationen, der Verwaltung und der Politik anzusehen sind.

Nach Ende des Projektes mig2eb übernahm das Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb) als vormals strategischer Projektpartner die weitere organisatorische und inhaltliche Planung.

In der Folge wurden die auf der Tagung eingebrachten Vorschläge in ein neues Papier eingearbeitet, das zwischen September und November 2014 in drei Workshops (Wien, Graz, Linz) weiter bearbeitet und diskutiert wurde. Die so entstandene vorläufige Endfassung wurde am 25.-26. März 2015 am bifeb noch einmal zur Diskussion gestellt. Dieser Workshop am bifeb bildet den vorläufigen Endpunkt des Entstehungsprozesses der Leitlinien. Die im Workshop besprochenen geringfügigen Änderungen und Korrekturen wurden umgesetzt und die Leitlinien ausgesendet.

Interessierte sind dazu angehalten, die Leitlinien zu verbreiten und deren Umsetzung zu unterstützen.