Call for Papers Meb39 "Humanismus und Freiheitlichkeit"

Der Call for Papers des "Magazin erwachsenenbildung.at" fragt nach Orientierung zwischen Humanismus und Freiheitlichkeit. Beiträge zur Ausgabe 39 des Magazin erwachsenenbildung.at können bis 23. August 2019 eingereicht werden. Schwerpunkt ist ein differenzierter Blick auf die gesellschaftspolitische Zieldimension von Erwachsenenbildung.

In politischen Sonntagsreden wird eine Erwachsenenbildung gefordert, die unsere Demokratie wieder erstarken lässt, eine nachhaltige Lebensweise sicherstellt und soziale Innovationen voranbringt. Wie kann das gelingen, wenn wir Humboldt nostalgisch verklären und neo-liberale Konzepte das Leuchtfeuer der Bildungsplanung sind?

Ausgangspunkt für das von Lorenz Lassnigg (IHS) und Stefan Vater (VÖV) herausgegebene Magazin ist die Frage nach den gesellschaftspolitischen Orientierungen von Bildung und Erwachsenenbildung. Die Begriffe Humanismus und Freiheitlichkeit dienen dabei als Kürzel für mögliche, alternative Positionierungen, wenn es darum geht, sich im Bildungsdiskurs auszurichten und Ziele zu begründen.

Die Herausgeber möchten der Frage nachgehen, inwieweit die Zielsetzungen einer demokratischen und nachhaltigen Gesellschaft in den aktuellen Bildungsdiskursen noch vorhanden sind oder ob sie nicht sogar untergraben werden. Zu diesen Aspekten sind nicht nur Theoriebeiträge und Reflexionen gefragt. Auch konkrete Beispiele und Berichte aus den diversen Praxen von Politischer Bildung, Citizenship u. Civic Education, Bildung für Nachhaltigkeit, soziale Innovation etc. sind von besonderem Interesse.

Redaktionsschluss 23. August 2019
Veröffentlichung Februar 2020 

Download Call for Papers #39 (pdf)

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