Projektbeschreibungen

 

 

Dorf Uni

Constance Weiser, DorfUni und die initiierende Organisation: GIVE Forschungsgesellschaft – Labor für Globale Dörfer

Die DorfUni ist Community basierte Erwachsenenbildung und fördert den Wissenstransfer und die
Aktivierung von Bildungsteams als Kerne von "Gemeinschaffen" im ländlichen Raum - mit dem Fokus
auf der Gestaltung von “Lebendigkeitszentren” als wirksamen Räumen für lokales Empowerment.
Ziel sind resiliente Gemeinden mit hoher gemeinschaftlicher Problemlösungskompetenz.

Wichtig sind für die DorfUni folgende vier Funktionen:

  • Motivation, um aufzuzeigen was (durch Transfer von Erfahrungen aus erfolgreichen Projekten) faktisch möglich ist.
  • Integration - Denn gemeinschaftliches Handeln ist eine Bildungsaufgabe und keine Selbstverständlichkeit.
  • Aktivierung zum gemeinsamen Planen und gemeinsamen Tun.
  • Qualifikation: Wir zeigen dass dieses Tun auch von Wissen und Können abhängt und eröffnen (modular!) den Zugang zu den richtigen Ressourcen (aus ganz verschiedenen Quellen und Stakeholderbereichen).


https://dorfuni.at/

Quickstart ins digitale Abenteuer

Ute Paulweber, Katholisches Bildungswerk Steiermark

Quickstart ins digitale Abenteuer: Ortsbezogene Erwachsenenbildung und Ehrenamtliche
Bildungsarbeit in „digitalen Zeiten“. Erste Erfahrungen, Erkenntnisse, Chancen, Herausforderungen
und Grenzen des Digitalen werden anhand von konkreten Beispielen erörtert.

https://bildung.graz-seckau.at/

Freies Radio Salzkammergut

Mario Friedwagner, Freies Radio Salzkammergut - Verein zur Förderung freier, nichtkommerzieller Radioprojekte

Im Freien Radio Salzkammergut sind mehr als 100 Personen aus Oberösterreich, Salzburg und der
Steiermark die das Programm mit ihren Sendungen, Meinungen und Standpunkten bereichern – sie
informieren, diskutieren und unterhalten. Die technische Infrastruktur und Sendezeit stehen ihnen
dabei kostenlos zur Verfügung. Freies Radio ermöglicht aktive Teilhabe und Mitbestimmung durch
einen niederschwelligen Zugang zum Radio.

https://freiesradio.at/

Nachbarschaftszentrum Grätzeltreff

Claudia Beiser und Bibiana Falkenberg, Verein Grätzelinitiative Margaretenbad

Die Grätzelinitiative Margaretenbad betreibt ein Nachbarschaftszentrum, den Grätzeltreff, im Grazer
Bezirk Geidorf. Hier bringen sich NachbarInnen für NachbarInnen ein, Aktive betreiben selbsttätig ihr
Programm von der Kartenrunde über Italienisch- oder Französischplaudern bis zu Körperübungen. Es
wird gemeinsam gekocht, gesungen, TATORT geschaut u.v.mehr.
Gleichzeitig engagieren wir uns für Anliegen im Bezirk, da geht es um einen neuen Radweg genauso
wie um einen Flohmarkt am Geidorfplatz o.ä.
Auch haben wir uns die Erhaltung und Belebung des Margaretenbades zum Ziel gesetzt. In diesem
Freibad mitten im Bezirk hat unser nachbarschaftlicher Austausch seinen Anfang genommen, als wir
alle gemeinsam als BürgerInneninitiative die Schließung verhindern konnten. Seither ist es der
Treffpunkt im Sommer mit Kulturaktionen und sportlichen Events, sowie dem jährlichen Margerl-
Straßenfest.

https://www.margerl.at/

Resilient aus der Krise: Erfahrungen – Praktische Beispiele – Erkenntnisse in den Bereichen Engagement und Beteiligung in Vorarlberg

Kriemhield Büchel-Kapeller, Büro für Freiwilliges Engagement und Beteiligung (FEB), Amt der Vorarlberger Landesregierung

Die Pandemie hat unsere Gesellschaft ordentlich „durchgerüttelt“.

  • Welche Auswirkungen hat diese auf die Themen „Freiwilliges Engagement“ und „Beteiligung“?
  • Welche konkreten Projekte und Prozesse hat das FEB (Büro für Freiwilliges Engagement und Beteiligung) daher neu aufgestellt bzw. adaptiert?
  • Welche Learnings sind Resilienz stärkend besonders auf kommunaler Ebene?


https://vorarlberg.at/-/buero-fuer-zukunftsfragen-aufgaben-und-leistungen



Organisierung und Vernetzung – Nach und In Covid-19 Zeiten

Teo Klug, Initiative Sommerpaket

In dem Beitrag schauen wir uns an, wie eine Vernetzung unter Basismitarbeitende im
Wohnungslosenbereich und Grätzl gelingen kann, vor welchen Herausforderungen wir - nicht nur
aber auch - durch die Pandemie gestellt werden und welche Formate sich bewährt haben. Als
selbstorganisierte Basisorganisation im Wohnungslosenbereich arbeiten wir hauptsächlich an zwei
Strängen (1) die Thematisierung und der Kampf um bessere Arbeitsbedingungen, sowie (2) die
Problematisierung vom gesellschaftlichen Umgang mit Obdachlosigkeit.

https://sommerpaket.noblogs.org/

Die Seestadt fängt auf! Resilienz-Netzwerk Seestadt aktiv

Teresa Morandini, Caritas Stadtteilarbeit; Stadtteilmanagement Seestadt aspern

Mit dem Projekt Die Seestadt fängt auf! Resilienz-Netzwerk Seestadt aktiv reagiert das
Stadtteilmanagement Seestadt aspern bereits im Juni 2020 auf die Auswirkungen der Coronakrise.
Gezielte Hilfsangebote –  darunter Beratungsleistungen und Informationskampagnen –, werden mit
Kooperationspartner*innen umgesetzt und sollen Entlastung und Orientierung bieten bzw.
vermitteln zu den richtigen Anlaufstellen. Über die Hilfs- und Entlastungsangebote hinaus, wird an
dem Resilienz-Netzwerk Seestadt aktiv gearbeitet. Das Ziel ist es Ressourcen und Wissen (aus dem
Stadtteil) zusammenzuführen, die Wirkkraft zu erhöhen und langfristig gesehen an robusten
Kooperationsstrukturen zu arbeiten.

https://www.caritas-stadtteilarbeit.at/projekte/alle-projekte/stadtteilmanagement-seestadt-aspern

Gesundheit stärken in der Krise

Sabine Kampmüller, AFYA – Verein zur interkulturellen Gesundheitsförderung

Der Verein AFYA fördert die Gesundheit von Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrungen und
bietet niederschwellige Programme zur Traumabewältigung. Im Zentrum der Projekte stehen
muttersprachliche TrainerInnen, die mit ihrer Sprach- und Kulturkompetenz psycho-emotionales
Wissen und Kompetenzen vermitteln und den Austausch in den wöchentlichen „Gesundheitskreisen“
begleiten.

Ziel des Projektes ist es, kultursensibel und „auf Augenhöhe“ die psychische Gesundheit zu fördern.
Je nach den Bedürfnissen in der Gruppe, geht es – neben der Bewältigung der Corona-Krise um
Stabilisierung und Stressabbau, den Umgang mit Traumafolgen und darum neuen Lebensmut zu
finden oder für die alltäglichen Herausforderungen in einem neuen Land gestärkt zu sein.

www.afya.at

Regionalwert Niederösterreich - Wien AG

Sabine Haslinger und Fred Schwendiger, Regionalwert Niederösterreich – Wien AG

Die Bürger*innen-Aktiengesellschaft ‚Regionalwert Niederösterreich – Wien AG‘ investiert mithilfe
von Bürgeraktien in regionale Betriebe entlang der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette –
also in Bauernhöfe, Lebensmittelverarbeitung, Handel und Gastronomie.
Es entsteht ein partnerschaftliches Netzwerk durch Kooperation zwischen Betrieben und
Aktionär*innen für biologisch und sozial nachhaltig produzierte Lebensmittel – vom Samen bis zum
Teller. Wertschöpfung, Arbeitsplätze und qualitätsvolle Lebensmittel bleiben in der Region und mehr
Betriebe werden biologisch bewirtschaftet.

https://regionalwert-ag.at/

Gemeinwesenorientierte Erwachsenenbildung im Ehrenamt: geht das auch online?

Thomas Garber, Tiroler Bildungsforum Verein für Kultur und Bildung

Gemeindebezogene Erwachsenenbildung zielt auf Lernprozesse ab, denen ein direkter Austausch,
gemeinsames Handeln, sinnesreiche Erfahrungen und Erleben in der Gruppe zu Grunde liegen.
Online-Angebote stellen für communityorientierte Bildungs- und Kulturarbeit eine ganz besondere
Herausforderung dar - mit überraschenden Zwischenergebnissen.

www.tiroler-bildungsforum.at

Flüchtlingshilfe / Asylpolitik

Wie hat sich die Pandemie auf die Situation geflüchteter Menschen ausgewirkt? Was waren und sind Herausforderungen im Alltag? Die Covid 19 Pandemie hat uns alle vor neue Herausforderungen gestellt und wir mussten alle schnell, effizient und im Sinne des Schutzes von Allen handeln. Die lockdowns und damit einhergehende soziale Isolation hat die persönliche Situation von vielen Geflüchteten als auch den Zugang zu Gesellschaft, Kultur etc. noch weiter verschärft und erschwert. Die Umstellung auf digitale tools und online settings hat vor niemandem Halt gemacht und schon garnicht vor politischen Bewegungen wie der Plattform für eine menschliche Asylpolitik. Die Tätigkeiten der Plattform gingen und gehen in digitaler Form als auch in Präsenz weiter. Wie sich die Arbeit der Plattform in diesen Zeiten gestaltet und wie sich die Situation von Geflüchteten im Rahmen von Covid 19 darstellt, soll im Workshop im gemeinsamen Austausch diskutiert werden.

Daniela Krois, Flüchtlingshilfe Samariterbund Wien

www.samariterbund.net/wohnen-und-soziale-dienstleistungen/leben-wohnen/fluechtlingshilfe-wien/

https://menschliche-asylpolitik.at/

Verein Tender

Peter Nöbauer, Verein Tender – Verein für Jugendarbeit

https://www.vereintender.at/

 

Mobile  Jugendarbeit GOOSTAV

Fachlicher Leiter DSA Peter Nöbauer

Tender – Verein für Jugendarbeit

 

Die Mobile Jugendarbeit GOOSTAV bietet in 4 Gemeinden im Bezirk Gänserndorf Mobile Jugendarbeit/Streetwork in unterschiedlichem Stundenausmaß an.

Das Büro der Einrichtung ist in Deutsch-Wagram, darüber hinaus sind die 4 MitarbeiterInnen in Strasshof an der Nordbahn, Groß-Enzersdorf und Lassee tätig.

Zielgruppe sind junge Menschen zwischen 12 und 23 Jahren die sich im öffentlichen Raum aufhalten. GOOSTAV bietet Beratung, Begleitung und Unterstützung in allen Lebenslagen an.

Für die Gemeinden ist GOOSTAV ebenfalls Ansprechpartner in Jugendfragen.

www.vereintender.at

www.goostav.at