Projektbeschreibungen

FAIR-PLAY-TEAM 11 von Balu&Du - Verein zur Förderung von Kommunikation und Spiel

SABINA LEITNER und LUCIA STAVRAKAKIS, balu&du

Soziale Arbeit im öffentlichen Raum für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Das FAIR-PLAY-TEAM 11 ist das ganze Jahr im öffentlichen Raum in Simmering unterwegs. Die Mitarbeiter_innen nehmen aktiv Kontakt mit den Nutzer_innen auf und dokumentieren die Nutzung der Orte sowie die Bedürfnisse der Bevölkerung.
Das Team arbeitet gemeinwesenorientiert und aktiviert besonders auch benachteiligte Nutzer_innen, stärkt deren Eigeninitiative und unterstützt Personen(gruppen) dabei, selbst tätig zu werden.

www.balu.wien/fair-play-team-11.html

Frauenarbeitskreis der ÖBV (Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen-Vereinigung - ÖBV-Via Campesina Austria)

MARIA VOGT und MONIKA THUSWALD, Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung - ÖBV-Via Campesina Austria

Der ÖBV-Frauenarbeitskreis ist eine offene, überparteiliche Plattform für Frauen in der Landwirtschaft. Bereits seit dem Jahr 1978 sind wir ÖBV-Frauen eigenständig organisiert. Wir treffen einander regelmäßig, um uns zu vernetzen, uns kritisch über die Situation auf den Höfen, in der Agrarpolitik und in der Gesellschaft auszutauschen sowie um gutes Essen und ein gutes Leben für alle zu verwirklichen. Wir entwickeln lustvolle und kreative politische Aktivitäten und Bildungsveranstaltungen für uns selbst und für weitere Interessierte. Solidarität und Kooperation mit anderen Initiativen sowie untereinander sind uns wichtig. Als Teil der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV-Via Campesina Austria) sind wir auch weltweit mit ähnlichgesinnten Kleinbäuer_innen verbunden.

Maria Vogt (Bio-Bäuerin, Kabarettistin und langjährig aktiv im ÖBV-Frauenarbeitskreis) und Monika Thuswald (Bildungsreferentin der ÖBV)

www.viacampesina.at/aktiv-werden/frauenarbeitskreis/

GWA St. Pauli

STEFFEN JÖRG und GESA BECHER, GWA St. Pauli

Die GWA St. Pauli

  • ist ein gemeinnütziger Träger der Sozial-, Gesundheits- und Kulturarbeit mit verschiedenen Standorten in St. Pauli und Altona
  • arbeitet mit dem Ansatz der Gemeinwesenarbeit
  • fördert Partizipation und Selbstbestimmung
  • engagiert sich gegen Diskriminierung und für ein solidarisches Miteinander


Die GWA bietet soziokulturelle Angebote, Familienunterstützung, Frühe Hilfen, offene Kinder- und Jugendarbeit sowie Stadtteilarbeit. Wir bieten nicht gewinnorientierte Frei-Räume für Kommunikation, Begegnung und experimentelles Tun, sowohl im gesellschaftspolitischen als auch im künstlerischen Bereich. Wir fördern Eigeninitiative und Kreativität und unterstützen Prozesse der Selbstorganisation.
Im Rahmen unserer Arbeit mischen wir uns in sozial- und fachpolitische Diskussionen ein und gestalten diese mit. Es geht uns darum, zusammen mit den Bewohner_innen eines Stadtteils und / oder Gruppen von Menschen in vergleichbaren Lebenslagen ihre Lebensbedingungen zu verbessern und mit Ihnen Teilhabemöglichkeiten durchzusetzen. Dabei orientieren wir uns an den Bedarfen der Adressat_innen. Diese können stadtteilbezogen sein (z.B. neue Spielplätze, Moderation von Konflikten in der Nachbarschaft), sich auf bestimmte Themen beziehen (z.B. Gentrifizierung, Wohnungsnot, Häusliche Gewalt) oder die Interessen von bestimmten Personengruppen beinhalten (z.B. Schwangere, armutsbetroffene Menschen, junge Familien, Frauen, Geflüchtete).

Steffen Jörg (Stadtteilarbeit/Stadtteilpolitik), Gesa Becher (Kultur- und Medienarbeit)

www.gwa-stpauli.de/

Lokale Agenda 21 Wien

JOHANNES KELLNER, Verein Lokale Agenda 21 Wien

Seit über 20 Jahren unterstützt die Lokale Agenda 21 Wien's Stadtbewohner_innen dabei, Projekte im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung, umzusetzen. Von der Umgestaltung von Straßen und Plätzen über Projekte zur Förderung nachhaltiger Mobilitätsformen bis hin zu gemeinschaftsfördernen Initiativen wie Gemeinschaftsgärten reicht das Spektrum an Aktivitäten. Aktuell wird verstärkt mit konkreten Lösungen für die zunehmende Hitze in der Stadt gearbeitet.
Zentral bei allen Projekten ist die Zusammenarbeit von Bürger_innen und mit der Politik und der Stadtverwaltung, wofür die LA21 ein Modell und Strukturen bereitstellt. Anhand einzelner Projektbeispiele kann über die Dynamiken dieser Akteurskonstellation reflektiert werden.

www.la21wien.at/

Schätze schenken: ein Leseprojekt für rumänische Kinder

BIANCA MEREUȚĂ und GEORGETA WAGNER, Verein Versus /Rumänien, Österreichisch - Rumänische Gesellschaft/Wien

Der Anteil der Leserinnen und Leser in Rumänien ist einer der niedrigsten in ganz Europa. "Schätze schenken" ist das erste Bildungsprojekt für rumänische Kinder im In- und Ausland, das durch Vorlesen und Miteinanderlesen Lesekompetenz vermitteln und gleichermaßen eine Leidenschaft für Bücher wecken will. Den Kindern werden kreative Lese-Workshops und gemeinsame Spiele-Werkstätten angeboten. Durch die Art und Weise, wie diese Gruppen organisiert sind, wird zugleich die Kultur des Dialogs unterstützt, und durch die Einbeziehung von Freiwilligen wird die On- und Offline-Community strukturell gestärkt.

www.facebook.com/versusromania/

Frieden kann man lernen

PAUL J. ETTL, Friedensakademie Linz

Seit 2010 bietet die Friedensakademie Veranstaltungen an, die dabei helfen sollen, den Frieden zu gestalten. Das betrifft den "Frieden in mir" genau so wie den sozialen Frieden und befasst sich mit der Frage, welche Grundsätze in der Wirtschaft notwendig sind, um ein friedliches Miteinander und eine friedliche Welt zu gestalten. Vorträge, Diskussionsveranstaltungen und Exkursionen werden dafür ebenso angeboten wie Filmabende und Ausstellungen. Seit 2018 bietet die Friedensakademie auch einen "Lehrgang für Nachhaltige Friedensgestaltung" an.

Die Friedensakademie ist eine Privatinitiative in der Friedensstadt Linz, jedoch in ganz OÖ tätig.

www.friedensakademie.at

Gemeinwesenentwicklung in kleinen Gemeinden in Ungarn

ZSUZSA GYENES und LUCIA CSABAI, Hungarian Association for Community Development, Budapest

Erfahrungen aus dem laufenden EU-Projekt „Developing community based services and linking them with public services in small villages“: Es geht um konkrete Erfahrungen vor Ort, theoretische Konzepte, aktuelle Entwicklungsprozesse und viele offene Fragen.

eucdn.net/members/hacd-hungarian-association-for-community-development/
www.kofe.hu/

Nachhaltig entscheiden – Möglichkeiten der Entscheidungsfindung

JOHANNA LEUTGÖB, Organisations- u. Nachhaltigkeitsberatung, Sprecherin Wohnprojekt BROT-Pressbaum

In den letzten Jahrzehnten haben sich im Gegensatz zum traditionellen Mehrheitsprinzip neue Formen der Entscheidungsfindung etabliert. Diese Entscheidungsfindungsformen unterstützen gegenseitige Rücksichtnahme, garantieren Beteiligung, fördern Lösungsorientierung und reduzieren damit das Konfliktpotential. Die Formen reichen von der Konsensfindung, über den in der Soziokratie praktizierten Konsent bis zum Entscheidungsprinzip Systemisch Konsensieren, Multi-Winner-Voting und verschiedene Varianten des traditionellen Mehrheitsprinzips mit Vetomöglichkeiten.
Welche Vor- und Nachteile haben die unterschiedlichen Entscheidungsfindungsmodelle und wie funktionieren sie in der Praxis? In jüngeren gemeinschaftlichen Wohnprojekten werden diese Modelle häufig eingesetzt und überzeugen durch ihre gemeinschaftsbildende Wirkung.

www.leutgoeb.com
www.brot-pressbaum.at

Demokratie lebt von Beteiligung – Bürgerräte in Vorarlberg

KATHARINA TOTH, Universität für Bodenkultur Wien, Bürgerrat-Botschafterin

Wie können Politik und Verwaltung die Zivilgesellschaft stärken? Eine Möglichkeit ist, Bürgerinnen und Bürger in politische Entscheidungsfindungsprozesse einzubinden. Der Bürgerrat ist ein erfolgreiches mehrstufiges Beteiligungsverfahren, in dem zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger in eineinhalb Tagen Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen erarbeiten. Die Ergebnisse werden öffentlich präsentiert und anschließend von Expertinnen und Experten sowie Entscheidungstragenden auf deren Umsetzung und weiterführende Maßnahmen geprüft. Anhand von Beispielen in Vorarlberg wird der genaue Ablauf des Prozesses und mögliche Auswirkungen auf die Teilnehmenden erläutert.

vorarlberg.at/web/land-vorarlberg/
boku.ac.at/personen/

Online Summit

STEPHANIE STEYRER und MARTIN KIRCHNER, Pioneers of Change 

Akademie der Zivilgesellschaft

PHILIPP SCHNEIDER, Akademie der Zivilgesellschaft - VHS Wiener Urania

Recht auf Stadt

BETTINA KÖHLER, dérive - Verein für Stadtforschung

Frauenvolksbegehren 2.0

LENA JÄGER, Frauenvolksbegehren 2.0 – Verein für Frauen*- und Gleichstellungspolitik in Österreich

Grazer Stadteilarbeit: EggenLend & Nachbarschaftszentrum St. Peter

WOLGANG KOGLER, WIKI Kinderbetreuungs GmbH