Social Justice & Diversity

Seminar / eb Gesellschaft
Termin: 12. Juni 2017 14:00 - 14. Juni 2017 16:00


Ein Praxisreflexionsseminar

Inhalte & Ziele Strukturelle Diskriminierung ist auf allen gesellschaftlichen Ebenen mit weitreichenden Folgen wirksam, wird jedoch häufig nicht als ursächlich für Problemlagen benannt. In diesem Workshop wollen wir Dimensionen von alltäglicher Unterdrückung und Diskriminierung einführend untersuchen und zueinander in Beziehung setzen. Der Social-Justice-Ansatz (www.social-justice.eu) bietet dabei sowohl einen intersektional-analytischen als auch handlungstheoretischen Rahmen. Social Justice zielt auf die gleichberechtigte Teilhabe und den gleichberechtigten Zugang von Menschen zu allen gesellschaftlichen Ressourcen ab.

Social-Justice-Trainings befähigen Menschen, möglichst diskriminierungs-arm miteinander umzugehen und Diskriminierungen in ihrer Umgebung abzubauen. Methodisch berücksichtigt der Ansatz verschiedene Ebene von Privilegierungen und Diskriminierungen sowie deren Zusammenspiel - und setzt auf Selbstreflexion und Dialog als Instrumente der Verständigung mit sich und anderen. Ausgehend von unseren jeweiligen gesellschaftlichen Positionierungen reflektieren wir zum einen unsere alltägliche Involviertheit in Macht- und Herrschaftsverhältnisse. Zum anderen beschäftigen wir uns damit, wie diese Verhältnisse institutionell und kulturell gestützt werden. Es geht darum, eine gemeinsame Grundlage zu erarbeiten und darauf aufbauend individuelle Handlungsoptionen gegen Diskriminierung zu entwickeln.

Der Ablauf gestaltet sich prozessorientiert anhand der konkreten Anliegen und Fragestellungen, die die Teilnehmenden einbringen. Mir liegt viel an einer  konstruktiv-kritischen und wertschätzenden Seminaratmosphäre.

AdressatInnen die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen

Umfang 21 UE

Referent Dirk Eilers

Koordination Anna Head

Kontakt Karin Buchinger
Tel. +43 6137 6621 - 501

Teilnahmebeitrag € 190,00

Anmeldung bis 29. Mai 2017

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